Wir wollten auf alle Fälle mit dem Motorrad fahren und es sollte ein Urlaub werden der sich nicht nur auf dem Campingplatz abspielt, sondern auch Landeskultur und schöne Strecken zum Motorrad fahren verbindet. 7 Tage hatten wir zur Verfügung und die sollten sinnvoll genutzt werden. Nach dem wir das Motorrad zur Probe mit allem beladen hatten was mit sollte, fiel eine geplante Rundfahrt mit mehreren Campingplätzen aus. Nach intensiver Internet Recherche, fiel unsere Wahl auf den Lipno Stausee ganz im Süden des Landes und auf den Campingplatz “Autocamp Jenisov“. Die Internetseite versprach einen schönen Urlaub und wir wurden nicht enttäuscht. Freitag Abend wurde das Motorrad beladen und Samstag früh gegen 7 Uhr ging es los, wir hatten ca. 400km vor uns. Das 1. Bild zeigt unsere Route, die ich aber nicht genau so gefahren bin. Die 2 weiteren Bilder zeigen uns bei einer Rast kurz hinter Prag, ab da führte unsere Route durch Städte und viele kleinere Dörfer wo wir in einem sehr gut Mittag gegessen haben.

Nach 7h gemütlicher Anreise mit einigen Pausen sind wir am Lipno Stausee angekommen. Es war der Hammer, der See ist groß und verdammt kalt. Lach. Nach der obligatorischen Anmeldung haben wir uns einen schönen Platz gesucht und unser Zelt aufgebaut. Danach wurde der Platz erkundet und wir haben alles so vorgefunden wie auf der Webseite versprochen. Die Sanitären Anlagen war sehr zahlreich und absolut sauber. Das war eine Erleichterung für uns beide. Lach. Nach unserer Erkundungstour mussten wir nochmal los Abendessen holen. Der nächste Ort ist nur 2 km entfernt und bietet alles was man braucht. Es gibt auch eine Einkaufsmöglichkeit auf dem Platz, direkt neben dem Eingang, haben wir dann am nächsten Tag auch gesehen. Lach. Die Fotos zeigen eine kleine Auswahl vom Campingplatzleben.



Unseren Ausflug nach Český Krumlov, einer Stadt mit einem sehr schönen Stadtkern zeigen die nächsten Bilder. Hier haben wir uns die Burg angeschaut in deren Burgraben eigentlich Bären leben aber bei unserem Besuch war weit und breit nichts zu sehen vom Meister Petz. Man sah zwar Futterreste und abgewetzte Baumstämme aber das war auch schon alles. Den Rest erzählen meine Bilder.




Alles hat ein Ende und wir mussten uns wieder auf den Heimweg machen, also wieder alles ordentlich aufs Motorrad gepackt und los ging es. Unterwegs haben wir noch in einem schönen Gasthaus zu Mittag gegessen und auf dem letzten Rasthof vor der Grenze unsere letzten Kronen ausgegeben. Alles in allem ein wundervoller Urlaub für meine Frau und mich.
